Die GRÜNE JUGEND hat einen neuen Bundesvorstand!

Es war das ein oder andere müde Gesicht zu sehen, als die Mitgliederversammlung um 10 Uhr heute morgen eröffnet wurde. Nach den Wahlen des Bundesschiedsgericht und der RechnungsprüferInnen hatten die Wahlen des neuen Bundesvorstands bis nach Mitternacht angedauert.

Für das Präsidium ging die Nacht dann noch weiter, denn nach Ende der Versammlung wurde bekannt, dass beim Auszählen der Stimmkarten um einen der offenen BuVo – Plätze ein Fehler unterlaufen war. Daraufhin wurde entschieden, diese Wahl am Sonntagmorgen noch einmal zu wiederholen.

Gegen 12:30 Uhr war es dann aber endlich soweit: Die GRÜNE JUGEND konnte einen neuen Bundesvorstand begrüßen! Namentlich besteht er aus Sina Doughan und Karl Baer als SprecherInnen, Jens Parker als Schatzmeister, Freia Then als politische Geschäftsführerin, sowie den BeisitzerInnen Dimitra Kostimpas, Timeela Manandhar, Linda Dertinger, Armin Bernsee, Felix Deist und Felix Banaszak. Dieser Bundesvorstand wird für ein Jahr im Amt bleiben, eine Beschreibung über die einzelnen Personen könnt ihr demnächst auf unserer Homepage finden. Zuerst einmal gratulieren wir aber Allen ganz herzlich zu der erfolgreichen Wahl in ihre Ämter!

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Sind wir eigentlich demokratisch?

Die GRÜNE JUGEND definiert sich als basisdemokratischer Verband. Ist sie auch einer?

Auf den ersten Blick läuft alles demokratisch ab. Anträge werden gestellt und von der Basis beschlossen. Diese Anträge können alle stellen. Eigenständig, in Arbeitsgruppen (z.B. in Fachforen oder Landesarbeitskreisen) oder in der Basisgruppe. Es werden Workshops und Seminare organisiert zur Bildung und Förderung der Partizipation. Seit Neuestem kümmert sich die Selbstverständnisgruppe (SVG) um die Transparenz unserer Beschlüsse. Posten werden demokratisch gewählt und wie in unserem Politiksystem wählen wir VertreterInnen für uns selbst. Das Prinzip der Demokratie ist also schwer zu bestreiten. Aber reicht das?

Die alten Hasen stellen die inhaltlichen Anträge

In einer Demokratie sollte der Anspruch an Partizipation im Mittelpunkt stehen. Leider stellen aber auf dem BuKo allen voran der BuVo oder andere alte Hasen die inhaltlichen Anträge. Genauso sieht es bei den Debatten am Redepult aus. Das liegt z.B. daran, dass es auf dem BuKo kein Forum gibt, wo sich alles um die Vorbereitung der Anträge dreht. Doch diese sind ungemein wichtig. Sie definieren unser Selbstverständnis. Da sollte doch jedeR dran partizipieren! In Niedersachsen wurde bereits erprobt, eine Zeit einzuführen, in der es ausschließlich um die Besprechung der Anträge geht: Zunächst inhaltliche Nachfragen klären, anschließend Diskussionen in Kleingruppen. Bei den anschließenden Pro/Contra-Debatten gab es sogleich viel mehr Leute, die sich beteiligt haben!

Ein weiterer Punkt sind Seminare und Workshops, bei denen die Organisation zu wünschen übrig lässt. Denn sie sind mit unserem Konzept von Bildung oft nicht vereinbar. Bei einem üblichen Seminar kommt einE ReferentIn und erzählt. Oft auch einfach mal ganze drei Stunden. Hinterher darf man fragen und diskutieren, Pause machen und weiter. Kaum etwas anderes als der von uns verschmähte Frontalunterricht! Unser Selbstverständnis von Bildung dagegen: Eigenständiges Arbeiten, rhythmisches Lernen (Abwechslung von körperlichen, geistigen und kreativen Lernprozessen), Gruppenarbeit, ganz abgefahrene moderne Pädagogik. Wir könnten dazu beispielsweise ein Team einrichten, dessen Mitglieder didaktische Methoden erarbeiten und eine Empfehlung für SeminarleiterInnen erstellen bzw. als AnsprechpartnerInnen für diese dienen.

Es bleibt also noch Arbeit für uns, bis wir unser Verständnis von Demokratie in den eigenen Reihen umgesetzt haben.

Gwendolyn Buttersack

Einladung zur Diskussionsrunde

 

Kernkraft und ihre Risiken – Wie sehen die Alternativen aus und ist ein Ausstieg realistisch?

 

Wir laden ein zu einer Diskussion mit

Oliver Krischer

 

Mitglied des Deutschen Bundestags und Sprecher für Energie und Ressourcen der Grünen

 

                   Samstag, den 15. Januar 2011      15 Uhr im Haus Bachem, Königswinter

 

 

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Eine Veranstaltung der Grünen Jugend Königswinter und der Fraktion Die Grünen Königswinter